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Pediatric Cardiology published paper 1 1

Ein zentrales Thema meiner Forschung ist die Fähigkeit der Resiienz.

Resilienz meint die Fähigkeit des Menschen, trotz widriger Umstände zu gedeihen. Diese besondere Eigenschaft ist eine Fähigkeit, die weder ererbt noch gelernt werden kann. Sie ist im einzelnen Menschen mehr oder weniger vorhanden. Man könnte Resilienz auch als der Wille zu leben bezeichnen. Resiliente Menschen leben im TROTZDEM. Sie beziehen ein mögliches Scheitern mit ein und gehen nicht von einem guten Ausgang aus. Die Resilienzforschung ist noch relativ jung, d.h. bisher weiß man nicht wie man diese Fähigkeit erlangen kann. Ich habe das Glück, einer jener Menschen zu sein, die diese Fähigkeit in sich tragen.

Anlässlich des Erscheinens meines Buches 2014  (Das Buch "Leben(dig)") wurde von den OÖN ein Interview zum Thema Resilienz veröffentlicht, in dem ich eigene Erfahrungen und Erkenntnisse aus meiner Praxis einem breiteren Publikum weitergeben konnte.

Beitrag in den OÖ Nachrichten (Beitrag OÖN)

Als Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe am Kinderherzzentrum Linz, Kepler-Universitätsklinik, betreue ich  seit vielen Jahren zahlreiche Kinder und ihre Angehörige. Grenzsituationen, wie zum Beispiel: im Vorfeld schwerer Operationen, Diagnose von lebensbedrohlichen Erkrankungen, einschneidende gesundheitliche Veränderungen, riskante Eingriffe und Behandlungen etc. erfordern die Auseinandersetzung mit dem Thema der Vergänglichkeit des Lebens. Hier stehe ich mit meiner persönlichen Erfahrung als Mensch und als Psychologe zur Verfügung.

Durch empathische psychologische Intervention lassen sich nachweislich Krisen abschwächen und neue Lebensperspektiven entwickeln.

Im Zuge meiner wissenschaftlichen Arbeit veröffentlichte ich ich einige Fachartikel über die Erkenntnisse meiner praktischen Arbeit in einschlägigen medizinischen Publikationen:

Eine Übersicht (Stand 215):

  • Oberhuber, R. (2015). Begegnungen – in der Seele eingebrannt. LebensWert.  Hospiz- und Palliativzeitung OÖ.
  • Oberhuber, R. (2011). Wenn Kinder sterben. LebensWert.  Hospiz- und Palliativzeitung OÖ, 6-7.
  • Oberhuber, R. (2009). Kinder sind wie ein Spiegel. Down-Syndrom Österreich. Salzburg, 4.
  • Oberhuber, R. (2007). Muster. Dokumentation der 19. Fortbildungstage für österreichische LehrerInnen. Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.
  • Oberhuber, R. (2007). Prä- und perioperative Angstzustände bei kardiovaskulären Eingriffen bei Kindern in Abhängigkeit vorhandener differenzierter psychologischer Betreuung unter besonderer Berücksichtigung angstminimierender Maßnahmen. Wissenschaftliches Poster, Herz-Kreislauferkrankungen, Lebensstilerkrankung, Fachtagung, Innsbruck.